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CAN-Standard
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Seit circa zwei Jahrzehnten unterliegt das Automobil einer regelrechten Elektronifizierung: Immer mehr elektronische Systeme sorgen für ein zunehmendes Maß an Sicherheit und Komfort beim Autofahren. Eine Schlüsselposition nehmen dabei serielle Kommunikationssysteme ein. Denn viele wertvolle elektronische Systeme wären ohne Datenaustausch nicht realisierbar.

Die im Kfz am häufigsten eingesetzte serielle Kommunikationstechnologie ist CAN (Controller Area Network). Sie ist prädestiniert für den Einsatz im Kfz, da sie auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen einen sicheren Datenaustausch gewährleistet.

Seit 1993 ist CAN standardisiert und liegt als ISO-Norm (International Standardization Organization) vor: ISO 11898. Während sie sich anfangs lediglich aus drei Teilen zusammensetzte, umfasst sie heute fünf Teile. Der erste Teil beschreibt das ereignisorientierte Kommunikationsprotokoll. Eine zeitgesteuerte Erweiterung findet man im vierten Teil.

Der zweite und dritte Teil umfasst Angaben zur Busankopplung und zur physikalischen Datenübertragung: Dabei unterscheidet man die High-Speed-Variante (Datenraten bis 1 MBit/s) von der Low-Speed-Variante (Datenraten bis 125 KBit/s). Der letzte Teil beschreibt das Verhalten eines CAN-Knotens im High-Speed-Netzwerk im „Low Power Mode“. Aus der Grafik CAN-Standard ist die Einordnung der für die Praxis derzeit bedeutsamen ersten drei Teile der ISO-Norm 11898 in das von der ISO veröffentlichte OSI-Modell (Open System Interconnection) ersichtlich.

Speziell für den Einsatz im Automobil entwickelt, kommt CAN vor allem als High-Speed-CAN im Antrieb und Fahrwerk, sowie als Low-Speed-CAN im Komfort zum Einsatz.