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Motivation
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Über die letzten Jahrzehnte wurden immer mehr Funktionen für Kraftfahrzeuge entwickelt, die das Autofahren komfortabler, sicherer und umweltfreundlicher machen sollen. Diese werden in zunehmendem Maße mit Hilfe von elektronischen Komponenten realisiert, die einen wachsenden Bedarf an Informationsaustausch haben. Zu diesen elektronischen Komponenten gehören sowohl Steuergeräte, aber auch leistungsfähiger werdende Sensoren und Aktoren, die auch beim autonomen Fahren unterstützen sollen.

Neben den klassischen Anforderungen für das Autofahren, wachsen allerdings auch die Anforderungen an Multimedia und Infotainment im Kraftfahrzeug. So gibt es heute bereits unterschiedlichste Audio- und Videosysteme, die den Fahrzeugnutzer und insbesondere dessen Mitfahrer unterhalten sollen. Auch die Anbindung von Smartphones oder anderen internettauglichen Geräten ist in vielen Fahrzeugen bereits als Ausstattung verfügbar. Durch den allgemeinen Trend der stärkeren Vernetzung werden diese Systeme nun weiter beeinflusst und letztendlich auch höhere Anforderung an die verfügbaren Bandbreiten für die Datenübertragung im Fahrzeug gestellt.

Parallel zur Entwicklung des Kraftfahrzeugs hat sich Ethernet in den letzten Jahrzenten in der Kommunikationstechnik als flexible und skalierbare Vernetzungstechnologie etabliert. Dabei besteht eine große Stärke des Ethernets darin, dass heute eine Vielzahl an physikalischen Medien unterstützt wird, die dessen Verwendung auch im Kraftfahrzeug erlauben. Da die physikalischen Medien vom Protokoll unabhängig sind, können auch problemlos weitere Übertragungstechniken entwickelt und für Anforderungen aus der Automobilbranche angepasst werden. So ist auch eine langfristige Nutzung in zukünftigen Fahrzeugplattformen denkbar.