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Motivation
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Innovative Fahrzeugfunktionen führen zu einer stetigen Zunahme der Komplexität der E/E-Fahrzeugarchitektur. Die Anforderungen an die Entwicklung sind dabei oftmals widersprüchlich. So sollen zusätzliche Fahrerassistenzsysteme kritische Fahrmanöver unterstützen, gleichzeitig sollen Verbrauchswerte gesenkt und Umweltstandards eingehalten werden. Aus der immer tieferen Integration von Infotainment und Kommunikation mit der direkten Fahrzeugumgebung und Onlinediensten ergeben sich weitere Herausforderungen.

Um diesen Anforderungen auch zukünftig gerecht zu werden, bedarf es eines neuen technologischen Ansatzes für die Software-Architektur der Steuergeräte. Anders können die steigenden Anforderungen von Seiten der Kunden, aber auch des Gesetzgebers nicht erfüllt werden.

Im Jahr 2003 schlossen sich Kfz-Hersteller und Zulieferer zur AUTOSAR Initiative zusammen, um an diesem neuen Ansatz zu arbeiten. Das Ziel der Initiative ist es, die ständige Neuentwicklung gleicher oder ähnlicher Softwarekomponenten einzudämmen. Weiterhin soll eine Grundlage für die Zusammenarbeit bei Basisfunktionen geschaffen werden, die aber auch Raum für Wettbewerb bei innovativen, neuen Funktionen bietet.

Der von der Initiative definierte AUTOSAR Standard bildet die Basis für zukünftige Fahrzeuganwendungen und hilft, Grenzen zwischen einzelnen Domänen besser zu überbrücken. Durch die Möglichkeit, Software flexibel im Steuergerätenetz zu verteilen, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten einer systemweiten Optimierung.