CAN-Netzwerk

Aufbau

Ein CAN-Netzwerk setzt sich aus einer Anzahl von CAN-Knoten zusammen, die über ein physikalisches Übertragungsmedium (CAN-Bus) verbunden sind. In der Praxis wird dem CAN-Netzwerk üblicherweise eine Linientopologie zugrunde gelegt: an einen linearen Bus wird eine Anzahl von elektronischen Steuergeräten mit CAN-Schnittstelle passiv angeschlossen. Alternativ zur Linie findet auch die passive Sterntopologie Anwendung.

Physikalisches Übertragungsmedium

Das physikalische Übertragungsmedium wird in den häufigsten Einsatzfällen als verdrillte, ungeschirmte Zweidrahtleitung (Unshielded Twisted Pair - UTP) ausgeführt, über die eine symmetrische Signalübertragung erfolgt. Typischerweise kommen UTP zum Einsatz, deren Leitungsquerschnitt zwischen 0,34 mm2 und 0,6 mm2 liegt. Der Widerstandsbelag der Leitung sollte kleiner als 60 mΩ/m sein.

Randbedingungen

Die maximale Datenrate liegt bei 1 MBit/s. Zulässig dabei ist eine maximale Netzwerkausdehnung von circa 40 Meter. An den Enden des CAN-Netzwerks tragen Busabschlusswiderstände zur Vermeidung von Ausgleichsvorgängen (Reflexionen) bei. Die maximale Anzahl von CAN-Knoten wird von der ISO 11898 mit 32 angegeben.

Zuletzt geändert: Donnerstag, 29. März 2018, 11:13