Bitweise Busarbitrierung

CSMA/CA

Die zentrale Komponente des von der ISO 11898-1 definierten Buszugriffsverfahrens CSMA/CA stellt die bitweise Busarbitrierung dar. Sie verhindert trotz simultanem Buszugriff das Auftreten von Kollisionen. Das Prinzip der bitweisen Busarbitrierung ist vergleichsweise einfach.

Eindeutige Buspegel

Alle sendewilligen CAN-Knoten legen nach der netzwerkweiten Synchronisierung den Identifier der zu übertragenden CAN-Botschaft bitweise vom höchst- zum niederwertigsten Bit auf den CAN-Bus. Dabei sorgt die dem CAN-Netzwerk zugrunde liegende Wired-AND-Buslogik dafür, dass sich immer ein eindeutiger Buspegel einstellt.

Arbitrierungslogik

Die Arbitrierungslogik schließlich entscheidet, ob ein CAN-Knoten weiter senden darf, oder ob er das Senden einstellen muss. Die interaktive Grafik „Buszugriffslogik“ hilft Ihnen, die der bitweisen Busarbitrierung zugrunde liegenden Mechanismen besser kennen zu lernen.

Nur ein Knoten darf senden

Am Ende der Arbitrierungsphase bekommt jener CAN-Knoten die Sendeberechtigung, welcher die CAN-Botschaft mit dem kleinsten ID überträgt. Unterlegene CAN-Knoten wechseln zunächst in den Empfangszustand, und greifen für einen erneuten Sendeversuch auf den CAN-Bus zu, sobald dieser wieder frei ist. Die Grafik „Buszugriffsprozedur“ ordnet alle Aktionen eines CAN-Knotens im Zusammenhang des Buszugriffs.

Wissensvertiefung

Mit der Simulation „Bitweise Busarbitrierung“ können Sie Ihr Wissen zum Buszugriff im CAN-Netzwerk vertiefen. Der Simulation liegt ein CAN-Netzwerk zugrunde, welches sich aus drei sendewilligen Knoten zusammensetzt. Sie haben die Möglichkeit, die Identifier der CAN-Botschaften, die von den drei CAN-Knoten gesendet werden sollen, festzulegen.

Zuletzt geändert: Dienstag, 3. Juli 2018, 13:51